Gemeindevertretung

Veröffentlicht am 17.04.2010 in Kommunalpolitik

Aus der Gemeindevertretung
Am 22. März fand eine Sitzung der Gemeindevertretung statt, die aus gegebenem Anlass, nämlich der bevorstehenden Sitzung des Schulverbandes Probstei, auch nur einen wirklich bedeutungsvollen Tagesordnungspunkt hatte.
Da die Mitglieder des Schulverbandes Probstei am 24. März über die Sechs-zügigkeit der GSP mit einer folgenden gymnasialen Oberstufe abstimmen soll-ten, mussten die Mitgliedsgemeinden ihren Bürgermeistern ein Votum mit auf den Weg geben.

Es war bekannt, dass es angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Schulver-band vermutlich eine breite Unterstützung für einen Antrag geben würde, der die Sechszügigkeit mit geplanter gymnasialer Oberstufe zum Inhalt hatte. Durch die nunmehr geplante Modulbauweise können gegenüber der vorher geplanten konventionellen Bauweise ca. 1 Million € eingespart werden. Trotzdem wurden die gegensätzlichen Ansichten - in der für Schwartbucker Verhältnisse äußerst kontrovers und lebhaft geführten Diskussion - mehr als deutlich.
Bürgermeister Goodknecht (FWG) hatte sich bereits im Vorwege mit seinen Kollegen aus den Nachbargemeinden Tröndel und Köhn auf einen Antrag verständigt, der die Aufgabe der Zielvorstellung zum sechszügigen Ausbau und der gymnasialen Oberstufe zum Inhalt haben sollte. Dem entgegen plädierte Peter Manzke (SPD) dafür, sich dem Antrag der Befürworter anzu-schließen. Bei der Abstimmung gab es 5 Stimmen (3 CDU, 1 FWG, 1 SPD) für den Antrag des Bürgermeisters, 4 (SPD) dagegen und 1 Enthaltung (Bürger-meister Goodknecht FWG). Somit erübrigte sich eine Abstimmung über den Manzke-Vorschlag. Bleibt nachzutragen, dass letzterem Antrag in der Sitzung des Schulverbandes mit 16 zu 9 Stimmen deutlich der Vorzug gegeben wurde.
Unter dem noch folgenden Punkt Verschiedenes ging es unter anderem um zwei Alternativen für ein Gemeindewappen, die zur Diskussion gestellt wurden. Maiga Wehrsig hatte sich bereit erklärt, etwas Passendes nach den Vorgaben des Ausschusses für Kultur, Sport, Jugend und Umwelt zu entwerfen. Das Tor-haus Schmoel, die Mühlenau sowie Dreschflegel und Mistforke als Symbole bäuerlichen Widerstandes in der Geschichte der Gemeinde Schwartbuck sol-len nun entsprechend den Vorgaben der Heraldik in einem Entwurf vereinigt zur Genehmigung vorgelegt werden.

 

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